Die Magnolie – Diva mit Starallüren

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Und doch die Regentin im Garten

Wunderschön anzusehen ziert die Magnolie nicht nur im italienischen Ort Arco die Alleen, sondern auch eine Vielzahl der Gärten hierzulande. Aus Amerika und Ostasien stammend, nach dem Botaniker Pierre Magnol benannt gibt es ungefähr 230 Arten von ihr als Sträucher oder Bäume, von denen einige wegen ihrer auffälligen und großen Magnolienblüte derart beliebt sind. Herausragend zu erwähnen ist beispielsweise die Schirm-Magnolie (Magnolia tripetala), deren Blüten sich im April und Mai mit einer Größe von zwischen 15 und 25 Zentimetern öffnen.

Beginnende Magnolienblüte im Garten
Beginnende Magnolienblüte im Garten

Die wundervolle Magnolienblüte

Etwa 14 Tage lang zeigt das Magnoliengewächs seine üppige und prächtige Blüte, die je nach Art in zauberhaftem Weiß-Rosa-Farbmix erstrahlt, in intensivem Gelb oder auch mal in einem kräftig-dunklen Rot. Ebenfalls wunderschön anzusehen die Weißblütigen unter ihnen. Etwa die immergrüne Magnolia grandiflora mit ihrer blütenweißen Pracht oder die Magnolia stellata, auch bekannt als Stern-Magnolie. Wer es lieber exotisch mag, dem sei die bizarr anmutende Champaca angeraten, aber auch die Berg-Magnolie, die an eine Orchidee erinnert, entzückt mit ihrer besonderen Blütenform.

Frost verhindert Magnolienblüte

Am wirkungsvollsten kommen Magnoliengewächse zur Geltung, wenn sie bei der Pflanzung separat gesetzt wird und so vor einem möglichst kräftig grünen Hintergrund ihre prominente Schönheit mit der Blüte entfalten kann. So kann die Diva des Gartens mit all ihren Farben und Facetten brillieren, wie es einem Star gebührt. Doch wo ein Star, da meist auch Allüren. Als Gärtner muss man ohnehin bis zur ersten Blüte oft Geduld mitbringen. Mitunter kann es bis zu dieser artenbedingt einige Jahre dauern. Obwohl inzwischen viele Arten an unsere klimatischen Verhältnisse angepasst wurden, verzeiht die Blühprächtige Frost im Frühling kaum. Und so muss nicht nur die Magnolie bei Frühjahrsfrost bibbern, sondern auch der Gärtner. Denn wird es ihr zu kalt, verweigert das prächtige Gewächs das Entfalten seiner traumhaften Blüte. Dennoch sollte dies kein Grund sein, auf den botanischen Superstar zu verzichten. Schließlich kitzelt nicht jeder Frühling mit Spätfrost die Allüren des Gartenstars heraus und dann wird die Geduld und die Vorfreude des Gärtners mit einer phantastischen Blütenpracht belohnt, für die es sich zu warten gelohnt hat.

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